Surf Camp Australia

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Im April 2018 flog ich nach Australien, um meine Schwester zu besuchen.
Da ich die Gelegenheit nutzen wollte surfen zu lernen, entschied ich mich dazu, mich in einem Surf Camp anzumelden. Auch, um neue Leute kennen zu lernen und mein Englisch zu verbessern.

Bei meiner Internet Recherche fand ich das Surf Camp Australia und meldete mich von Deutschland aus an. Das lief alles problemlos und konnte per Kreditkarte bezahlt werden.

In Sydney trafen wir uns dann alle an einem Hostel in Bahnhofsnähe und wurden per Bus in das 2 Stunden entfernte Gerroa zum Seven Mile Beach gefahren.

Bucht, in der gesurft wird

Das Surf Camp ist in eine Camping Siedlung integriert und die Schlafunterkünfte bestehen aus kleinen bunten Hütten mit 7-8 Betten, welche den Aufenthaltsbereich umgeben.
Das Camp ist wirklich süß hergerichtet und wir wurden sehr freundlich von den Surf Coaches empfangen.
Bei der Begrüßung stellte sich schnell heraus, dass die Hälfte von uns aus Deutschland kam. Das war’s dann mit meinem Englisch üben. 😉

Man merkt, dass das Camp mehr auf die ganzen jugendlichen Backpacker ausgelegt ist. Ein anderes Mädel und ich waren mit unseren 34 Jahren schon die „Muddies“. Der Durchschnitt liegt hier doch eher um die Anfang 20. 🙂

In den Hütten befinden sich nur die Stockbetten und ich würde mal sagen, sie sind typisch, wie in den meisten Hostels. Also nix dolles, schon etwas durchgelegen. Aber man hat was zum Schlafen. 🙂

Das Essen war jeden Tag echt lecker. Es gab zwar auch viele Burger und Hot Dogs, aber auch Salate und frisches Obst.

Pro Tag finden 2 Surflessons am Seven Mile Beach statt. Jeder bekommt einen passenden Neoprenanzug und dann geht es gemeinsam aus vom Camp zum Strand (ca. 10 Minuten Fußweg).

Weg zum Strand, vorbei am See, mit traumhaftem Sonnenuntergang

Den Strand hatten wir komplett für uns alleine, was ich für Anfänger sehr gut finde. Später war ich noch in Byron Bay surfen und fand es sehr unangenehm, da man als Anfänger aufpassen muss, dass man den anderen nicht im Weg ist und ständig abbrechen muss, da es einfach zu voll ist.

Nach kurzer Einweisung und Aufwärmen geht es dann schon direkt ins Wasser und ab auf’s Board. Die Surflehrer schauen nach einem und erklären, worauf man achten soll. Aber ab jetzt heißt es: üben, üben, üben.

Nach einigen Versuchen hat es dann geklappt und ich stand auf dem Board.
Aber es braucht alles sehr viel Übung und man muss immer wieder die Schritte durch gehen und schauen, warum es nicht geklappt hat, damit man besser wird.

Es gibt auch viele Tage, an denen gar nix klappt, die Bedingungen vielleicht nicht so gut sind und man vielleicht nur einmal oder keinmal auf dem Board steht. Nicht ärgern. Am nächsten Tag wird es wieder besser. 🙂

Zwischen den Surfstunden kann man am Strand bleiben oder sich einfach ausruhen, was die meisten gemacht haben. Duschen befinden sich im Camp oder man kann auch die des Camping Platzes benutzen.

In dem Ort selbst gibt es keinen Supermarkt. Es gibt eine Art Sportsbar, wo man Getränke kaufen kann und ein paar Snacks im Camping Shop. In der Sportsbar haben wir uns dann für Abends mit Bier und Wein eingedeckt. Abends sitzen alle zusammen und spielen Kartenspiele oder Riesen Jenga oder gehen an den Strand.

Weg zurück von der Sportsbar

Die 5 Tage in dem Surf Camp haben sehr viel Spaß gemacht und ich habe viel gelernt. Ich kann es nur empfehlen. Im Vergleich zu einem anderen Surf Camp, welches ich noch besucht habe, nehmen sich die Trainer hier viel Zeit, schauen nach guten Bedingungen und sorgen für einen guten Team Zusammenhalt.

Funny Friday © Surf Camp Australia


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