Dingle Way Tag 6 – von Ballinknockane nach Camp

Kategorien Hike, Irland0 Kommentare

21 km

Unsere letzte Etappe stand uns bevor. Heute lief meine Freundin wieder mit. Wir liefen gleich runter zum Strand. Von hier aus verläuft die längste Strecke am Strand in Dingle Richtung Castlegregory entlang.

Es läuft sich besser, wenn man sich den Abschnitt im Sand sucht, wo der Sand etwas fester wird. Manchmal mussten wir kleine Bäche am Strand überqueren. Auf diesem Streckenabschnitt kann es sein, dass man nasse Füße bekommt. Nach kurzer Zeit gesellte sich auch schon wieder der Regen zu uns.

Die Strecke zieht sich ein wenig. Bei schönem Wetter ist es bestimmt herrlich. Bei Regen eher unangenehm. Nachdem man den Strand hinter sich gelassen hat läuft man sehr lange an der Straße entlang, welche teilweise auch sehr uneinsehbar ist. Hier sollte man vorsichtig sein.

Castlegregory

In Castlegregory angekommen, haben wir es uns in einem kleinen Moe’s Café an der Ecke, wo der Dingle Way links abbiegt, gemütlich gemacht.
Das Essen hier ist sehr lecker und sie haben sehr viele leckere selbstgemachte Kuchen und Torten – unbedingt probieren. Auch hier gibt es wieder glutenfreie Varianten.

Kleines Café in Castlegregory – es gibt Quiche mit Potatoe Wedges

In Castlegregory gibt es einige Restaurants, einen Supermarkt und ein paar weitere Läden.

Endlich kommt auch wieder die Sonne raus. Wir laufen weiter in Richtung Camp, vorbei an Kuhweiden und entscheiden uns wieder am Strand entlang zu laufen.

An einer Stelle müssen wir nun einen Fluss durchqueren – spätestens hier sind die Füße patschnass. Macht aber nix bei dem herrlichen Wetter. Wir ziehen die Schuhe aus und laufen barfuss weiter.

Der Strand kurz vor Camp

An dem Strand kann man es sich gut gehen lassen. Wir sammeln Muscheln und setzen uns in den Sand.

Wunderschöner Strand kurz vor Camp

Wenn man weiter am Strand bis nach Camp läuft muss man ein wenig auf die Gezeiten achten, damit man noch überall durch kommt. Wir hatten etwas Pech und die Flut hatte bereits eingesetzt, so mussten wir ein Stück durchs Meer laufen, um Felsen zu umgehen oder teilweise drüber klettern.

Wieder in Camp angekommen erwarte uns wieder Joanna. Paula hatte zwischenzeitlich die Sonnenbrille meiner Freundin vorbei gebracht, die meine Freundin aus Versehen mit im Müll entsorgt hatte. Joanna konnte sich natürlich mit ihrem Humor nicht ein Kommentar verkneifen. 😉

Den letzten Abend verbrachten wir wieder in der Junction Bar, wie schon am ersten Abend. Wir hatten Glück: es gab Live Musik, wir unterhielten uns mit Einheimischen und blieben, bis das Pub seine Türen schloss. Es war einfach ein herrlicher Abschluss, bevor es am nächsten Tag wieder nach Hause ging.

Irland ist einfach herrlich. Die Menschen sind wahnsinnig gastfreundlich und ich möchte auf jeden Fall nochmal nach Irland zurück. Vielen Dank an alle unsere herzlichen Gastgeber!

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